Speicherfresser finden in Windows 10 und Windows 11 – C-Laufwerk gezielt entlasten

Speicherfresser finden unter Windows 10: So analysieren Sie den Speicherverbrauch, erkennen Platzfresser und schaffen wieder freien Speicher auf Laufwerk C.

Posted by @Hannah 12.01.2026 Updated By @Hannah 12.01.2026

Vielleicht kommt Ihnen diese Situation bekannt vor: Sie starten Ihren PC, Windows 10 meldet plötzlich „Zu wenig Speicherplatz auf Laufwerk C:“ – und das, obwohl Sie in letzter Zeit weder neue Programme installiert noch große Dateien gespeichert haben. Genau so beginnen viele meiner Leseranfragen. Das System wirkt langsamer, Updates schlagen fehl, Programme starten verzögert, und das ungute Gefühl bleibt: Irgendetwas frisst meinen Speicherplatz – aber was?

Die gute Nachricht: In den meisten Fällen liegt kein Defekt vor. Es sind typische Windows-Prozesse, Programme oder Datenreste, die sich über Wochen und Monate ansammeln. Die weniger gute Nachricht: Windows-Bordmittel zeigen oft nur oberflächlich, wo der Speicher bleibt. Genau hier lohnt sich eine systematische Analyse.

In diesem Artikel zeige ich Ihnen Schritt für Schritt, wie Sie Speicherfresser finden in Windows 10, praxisnah, ohne komplizierte Theorie, und mit klaren Lösungen. Dabei nutze ich unter anderem AOMEI Partition Assistant, ein Tool, das sich im Alltag als sehr zuverlässig erwiesen hat.

Gründe, warum Windows 10 schnell Speicherplatz verliert

Bevor wir Speicherfresser gezielt finden, lohnt sich ein Blick auf die häufigsten Ursachen. Denn oft sind es nicht einzelne große Dateien, sondern viele kleine Faktoren, die zusammen das Laufwerk füllen.

1. Temporäre Dateien und Systemreste

Windows 10 erstellt kontinuierlich temporäre Dateien: für Updates, Protokolle, Abstürze oder Installationen. Besonders problematisch sind:

  • Alte Windows-Update-Dateien
  • Temporäre Installationsreste
  • Zwischengespeicherte Systemprotokolle

2. Programme mit stetigem Datenwachstum

Ein klassischer Speicherfresser unter Windows 10 sind Programme, die im Hintergrund Daten sammeln:

  • Browser (Cache, Downloads, Profile)
  • Cloud-Clients (Synchronisationsreste)
  • Grafik- und Videoprogramme (Vorschauen, Projektdateien)

3. Benutzerprofile und versteckte Ordner

Ordner wie:

  • C:\Users\IhrName\AppData
  • C:\ProgramData

enthalten Konfigurationsdateien, Logs und temporäre Inhalte. Sie wachsen still im Hintergrund und sind für viele Nutzer unsichtbar.

4. Wiederherstellungspunkte und Schattenkopien

Windows erstellt automatisch Wiederherstellungspunkte. Das ist sinnvoll – kann aber viel Speicherplatz kosten, besonders auf kleinen SSDs. Ohne Kontrolle kann dieser Bereich zweistellige Gigabyte-Werte erreichen.

5. Fragmentierte Speicherverteilung

Selbst wenn auf anderen Partitionen noch Platz frei ist, bleibt Laufwerk C voll. Windows verteilt Speicher nicht automatisch neu. Freier Speicher auf D: hilft C: nicht – hier entsteht ein strukturelles Problem.

All diese Punkte zeigen: Wer Speicherfresser finden will in Windows 10/11, braucht mehr als nur einen flüchtigen Blick in die Einstellungen.

Speicherfresser finden in Windows 10 und Windows 11 – mit der Speicheranalyse von AOMEI Partition Assistant

An diesem Punkt stellen mir viele Leser dieselbe Frage: Wie finde ich konkret heraus, welche Dateien und Ordner meinen Speicher fressen?

Windows selbst bietet zwar eine grobe Speicherübersicht, doch für eine echte Analyse reicht das nicht aus. Genau hier spielt die Speicheranalyse-Funktion von AOMEI Partition Assistant ihre Stärke aus.

Schritt 1: Laden Sie AOMEI Partition Assistant herunter und installieren Sie es auf dem Computer, auf dem Sie Speicherplatz analysieren und freigeben möchten.

AOMEI Partition Assistant

Der beste Windows-Festplattenpartitionsmanager und PC-Optimierer

Schritt 2: Klicken Sie auf die Registerkarte „Freigeben“ und wählen Sie „Festplattenspeicher analysieren“.

Schritt 3: Wählen Sie eine Partition auf Ihrem Computer aus und klicken Sie auf die Schaltfläche „Scannen“, um mit der Analyse des Partitionsspeicherplatzes zu beginnen.

Schritt 4: Nach Abschluss der Analyse werden die Details zum Partitionsspeicherplatz angezeigt, darunter der gesamte und der belegte Speicherplatz, die Anzahl der Dateien und Ordner usw. Standardmäßig werden die Ordner auf der Partition in absteigender Reihenfolge nach Größe von oben nach unten aufgelistet.

Speicherplatz gezielt freigeben und sinnvoll erweitern

Nachdem die Speicherfresser identifiziert sind, folgt der entscheidende Teil: dauerhaft Platz schaffen, ohne das System zu gefährden. AOMEI Partition Assistant bietet hier mehrere praxiserprobte Funktionen.

1. Freien Speicherplatz intelligent verteilen

In der Praxis sehe ich häufig PCs, bei denen insgesamt noch ausreichend Speicher vorhanden ist – dieser aber falsch verteilt wurde. Während Laufwerk C permanent überlastet ist, bleiben andere Partitionen nahezu ungenutzt.

Mit AOMEI Partition Assistant lässt sich freier Speicherplatz gezielt von einer Partition auf das Systemlaufwerk verschieben. Das funktioniert ohne Neuinstallation und ohne Datenverlust. Gerade für Nutzer mit kleiner SSD ist diese Funktion oft der schnellste Weg zu spürbar mehr Luft auf Laufwerk C.

Oft liegt das Problem nicht im fehlenden Gesamtspeicher, sondern in der falschen Verteilung. Vielleicht ist D: halb leer, während C: aus allen Nähten platzt.

Schritt 1. Beispielsweise müssen wir etwas verfügbaren Speicherplatz von Laufwerk D auf Laufwerk C übertragen. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Laufwerk F und wählen Sie dann „Freien Speicherplatz verteilen“.

Schritt 2. Im Pop-up-Fenster können wir den freien Speicherplatz, der zugewiesen werden soll, und die Zielpartition, wo der freie Speicherplatz hinzugefügt werden soll, angeben.

Schritt 3. Klicken Sie dann in der Symbolleiste auf Ausführen, um die ausstehenden Operationen auszuführen.

2. PC Cleaner – Speicherfresser sicher entfernen

Nach der Analyse folgt das Aufräumen. Der PC Cleaner entfernt:

  • Temporäre Dateien
  • System-Caches
  • Update-Reste

Im Gegensatz zur Windows-Datenträgerbereinigung arbeitet diese Funktion gründlicher und übersichtlicher. Sie behalten jederzeit die Kontrolle darüber, was gelöscht wird.

3. Klonen statt Neuinstallation

Manchmal ist die Ursache strukturell: Die Systemfestplatte ist einfach zu klein. In diesem Fall empfiehlt sich ein Festplatten- oder Systemklon auf eine größere SSD.

Mit der Klon-Funktion können Sie:

  • Windows 10 komplett übertragen
  • Programme und Einstellungen behalten
  • sofort weiterarbeiten

Das ist die nachhaltigste Lösung, wenn Speicherprobleme regelmäßig auftreten.

Fazit: Speicherfresser finden Windows 10 – strukturiert statt hektisch

Wenn das C-Laufwerk unter Windows 10 ständig voller wird, liegt das selten an einem einzelnen Fehler. Es ist meist das Ergebnis vieler kleiner Speicherfresser, die sich über Zeit ansammeln.

Der wichtigste Schritt ist, nicht blind zu löschen, sondern zuerst zu verstehen, wo der Speicher bleibt. Eine fundierte Speicheranalyse ist dafür unverzichtbar.

Mit AOMEI Partition Assistant lassen sich:

Mein Rat aus der Praxis: Prüfen Sie Ihr System regelmäßig. Wer einmal im Monat analysiert und aufräumt, erlebt keine bösen Überraschungen mehr.

Wenn Sie Speicherfresser finden wollen in Windows 10, gehen Sie strukturiert vor – Ihr PC wird es Ihnen mit Stabilität, Geschwindigkeit und Ruhe danken.